Mauritius - Perle des indischen Ozeans

Schon der Anflug auf die Insel versetzt den Besucher in Urlaubsstimmung: nach vielen Kilometern blauem Ozean erhebt sich die Insel wie ein Smaragd aus dem Wasser. Blendend weiße, feinsandige Strände umgeben Mauritius wie ein Kranz aus Seide. Zum Landesinneren hin erstrecken sich zuerst Palmen und – in den höheren Lagen – tropischer Regenwald. Die traumhaften Strände fallen geruhsam ins Badewannen warme und kristallklare Wasser ab. Wellen gibt es hier - aufgrund eines Riffs, das die ganze Insel umspannt und als Wellenbrecher wirkt - so gut wie nicht.

Die Insel Mauritius liegt rund 800 Kilometer östlich von Madagaskar inmitten des indischen Ozeans. Zuerst entdeckt von den Portugiesen (1510) und später von den Niederländern kolonisiert, war die Insel von 1715 bis 1810 fest in französischer Hand. 1810 allerdings konnte die britische Royal Navy die Franzosen vertreiben und seit 1814 gehörte Mauritius bis zur Unabhängigkeit 1968 zum britischen Empire. Die Einflüsse, die über viele Jahre von den jeweiligen Besatzern ausgingen, kann man noch heute auf der ganzen Insel entdecken. Französisch ist beispielsweise die Sprache der Oberschicht, obwohl die Tage der französischen Kolonie bereits über 200 Jahre vorbei sind. Die Amtssprache ist Englisch.

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Aufgrund der Lage und der klimatischen Einflüsse ist Mauritius optimal, um einen geruhsamen Badeurlaub zu verbringen. Außerhalb von Hotel und Strand, gibt es auf der Insel aber noch Einiges zu entdecken. Da wäre zum Beispiel der Chamarel Wasserfall im Gorges Nationalpark. Gelegen im Südwesten der Insel stürzt sich der Rivière de Cap über eine Felskante spektakulär fast 100 Meter in die Tiefe. Oder die nahe den Wasserfällen gelegene Erde von Chamarel. Im Licht der untergehenden oder aufgehenden Sonne schimmert diese Erde in vielen verschiedenen Facetten von schwarz bis gelb. Dieser Teil der Insel wirkt wie zu Sand gewordenen Wellen und die Farbenspiele sind wirklich einzigartig.

Den meistens ruhigen Indischen Ozean um die Insel erkundet man am Besten mit einem Boot. Entweder auf etwas größeren mit weiteren Touristen und Programm, oder – eine wirkliche Alternative – auf einem kleinen nur für sich gemieteten. Vom Wasser aus entdeckt man winzige Buchten und verträumte Strände, die kaum besucht sind.

Die Temperatur auf der Insel liegt meist zwischen 24° und 30° Celsius und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die optimale Reisezeit ist von Mai bis November.

Wer einen ruhigen Urlaub in traumhafter Umgebung genießen möchte, wem der Mix der Einflüsse gefällt und wer Wasser liebt, der ist auf dieser Perle des indischen Ozeans bestens aufgehoben.



Quelle: NWP 

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